„Die Stille schreit“: Kulturtag der 9. Klassen zu „Zwangsarisierung“

Eugen und Emma Oberdorfer etwa um 1937 in Augsburg: Sie wurden im KZ Auschwitz ermordet und waren die Großeltern von Miriam Friedmann, die mit den Holbein-Schülern sprach. Eugen und Emma Oberdorfer etwa um 1937 in Augsburg: Sie wurden im KZ Auschwitz ermordet und waren die Großeltern von Miriam Friedmann, die mit den Holbein-Schülern sprach. Bild: ©Aus Film "Die Stille schreit"®

In diesem Jahr fand am Holbein-Gymnasium wieder ein „Kulturtag“ für alle 9. Klassen statt. Passend zum Geschichtsunterricht über den Nationalsozialismus beschäftigte er sich mit dem Thema „Zwangsarisierung“. Die Schülerinnen und Schüler besuchten dafür gemeinsam den Film „Die Stille schreit“ und sprachen mit Hinterbliebenen.

Der Dokumentarfilm über das Leben im „Dritten Reich“ erzählt die Geschichte der beiden jüdischen Familien Oberdorfer und Friedmann, die in Augsburg alteingesessene und angesehene Unternehmen führten. Durch die „Arisierung“ wurden die Familien durch die Nationalsozialisten ihres Besitzes beraubt. Einige Familienmitglieder konnten diese Phase der deutschen Geschichte durch Flucht überleben, andere nahmen sich angesichts der bedrohlichen Entwicklungen in Deutschland das Leben oder wurden durch die Nationalsozialisten ermordet.

Miriam Friedmann, deren Eltern rechtzeitig die Flucht in die USA gelang, und der Filmemacher Josef Pröll gaben den 9. Klassen des Holbein-Gymnasiums einen eindrucksvollen Einblick in die Familiengeschichte und die mühevolle Spurensuche. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich im Anschluss an den Film angeregt am Gespräch mit den beiden.

Weitere Informationen zum Filmprojekt:

"Die Stille schreit"

Anstehende Termine

13.04.2019 - 28.04.2019
Osterferien

06.05.2019 - 10.05.2019
Beginn: 14:00 Uhr
Anmeldung für neue 5. Klassen

30.05.2019
Christi Himmelfahrt

08.06.2019 - 23.06.2019
Pfingstferien

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